Grappa

Alle Informationen zu Grappa

Grappa und Kaffee

Wahrscheinlich hat jeder, der schon einmal in einem italienischen Restaurant essen war einen Grappa getrunken. Je nach Hochwertigkeit des oft „aufs Haus“ servierten Grappas hat sich dieser mit Begeisterung oder Befremden bei Ihnen eingeprägt. Oft hinterlassen diese Hausgrappas statt einer kulinarischen Erfahrung eher ein starkes, brennendes Gefühl zurück. Dank der Entdeckung hochwertiger Tradiotions- und neuer Brennereien rückt diese Spirituose aber wieder ins Rampenlicht von Wein- und Tresterbrandliebhabern. Mehr lesen>

Alle Grappas im Überblick

Was ist Grappa?

Grappa wird aus Trester, der die Schale der Traube, Samen und Stengel aus der Weinbereitung umfasst, hergestellt. So mag es sich lesen als wäre Grappa im Grunde genommen nur eine Resteverwertung aus der Weinproduktion, aber das ist nicht der Fall. Die Produktion von Grappa steht voll und ganz in der Tradition der italienischen Küche, die darauf bedacht ist Produkte der Natur bewusst zu genießen und in allen Ihren Einzelheiten zu verarbeiten und diese zu nutzen. Es wird alles genutzt, was einem gegeben wird. Somit ist die Grappaproduktion eine Art des vom Nase-bis-zum-Schwanz-Kochens, wie man sie in der italienischen Küche beim Fleisch findet.

Trester ist auf keinen Fall gleichzusetzen mit Abfall aus der Weinproduktion, denn gerade die Schale ist der beste Teil der Traube – sie besitzt die meisten Aromen.

Grappa hat einen höheren Alkoholgehalt als Wein. Wein besitzt einen durchschnittlichen Alkoholgehalt von 12%, während Grappa zwischen 35-60% enthalten muss, um verkauft zu werden. Die meisten Grappas haben etwa 37,5%. Zum Vergleich: Wodka, Rum und Tequila liegen in der Regel bei 40% Alkoholgehalt.

 

Wie trinkt man Grappa?

Grappa ist ein Digestif. In Italien wird Grappa gerne als gesundes Wasser bezeichnet, weil dieser gerne am Ende eines reichhaltigen Essens genossen wird, wenn man sich entspannt und verdaut. Das wunderbare an Grappa ist, dass dieser eine aromatische, neutrale Spirituose mit großen Qualitäten als Digestif ist. Er kann auch einfach so genossen werden, aber auch kreativ beim Kochen, in Cocktails oder als Beigabe zu einem Espresso kann er seinen Charakter zeigen.

Die Verwendung des richtigen Grappa-Glases ist ein Schlüssel zum perfekten Genuss. Ein gutes Grappa-Glas ist in der Regel groß und schmal, mit einer etwas breiteren Öffnung, damit die Aromen sich entfalten und genossen werden können.

Grappa ist von Natur aus ein stark Alkohol mit viel Aroma. Im Gegensatz zu Weinen, Cognacs oder Brandys gibt es kein geschütztes System der Deklaration, um die Qualität des Tresterbrands zu erkennen. Daher gibt es keine Garantie für Qualität.

Viele Grappa-Trinker genießen ihren Grappa bei Zimmertemperatur, was das brennende Gefühl verstärken kann. Je kühler ein Grappa getrunken wird, desto weniger brennt er. Füllen Sie das Glas nur Drittel oder weniger – so halten sie die Dämpfe von Ihrer Nase fern.

Grappa findet mehr und mehr Verwendung in Cocktails. Die meisten Menschen lernen Grappa zu lieben, je öfter sie ihn probieren und je mehr sie ihn schmecken. Er kann die Menschen wirklich begeistern und vielen gefällt seine (angebliche) verdauungsfördernde Wirkung und den Gaumen am Ende einer Mahlzeit geschmacklich vom Essen zu befreien.

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